Wir sind so gesund wie unser Bindegewebe!

Faszien – unser netzartiges Bindegewebe, welches sich durch unseren ganzen Körper zieht und unsere Muskeln und Organe umschließt.

Sie sind in der Forschung noch nicht so lange bekannt, galten eher als nebensächlich. Doch sind Faszien ein echter Universalbaustoff – bestehend aus Protein und Wasser und sind so lebensnotwendig. Faszien sind mittlerweile eines unserer wichtigsten Sinnesorgane, die sogar Signale bis ins Gehirn und den Sitz des Bewusstseins schicken.

Stell dir eine aufgeschnittene Blutorange vor. Ihr Fruchtfleisch ist in kleinen Abteilungen von weißen Häuten umschlossen und außen noch einmal von einer festen weißen Haut umgeben, die dicht an der Schale anliegt. Genauso sieht es mit den Faszien in unserem Körper aus. Sie sind sehr bedeutend für unseren Körper und unsere Psyche. Sie sollten regelmäßig trainiert und mit der optimalen Nahrung versorgt werden.

Aber warum ist Faszientraining so wichtig
und was hat das mit unserer Ernährung zu tun?

Viele Profisportler und Kraftsportler haben zusätzlich das Faszientraining in ihr Programm mit aufgenommen. Und es ist wirklich sehr vielseitig anzuwenden. Ob ein Faszientraining anhand von Schwingen und Drehbewegungen, intensive Dehnung über dynamisches Faszien-Yoga, Pilates  oder Training mit der Faszienrolle. Faszien lieben es, wenn man mit ihnen spielt und hier sind uns keine Grenzen gesetzt. Denn während des Trainings lösen sich die Verklebungen in den Faszien und sie werden wieder optimal mit Wasser und Kollagen versorgt.

Muskelkater nach einem effektiven Training kennen wir alle. Aber hast du gewusst, dass der Muskelkater hauptsächlich in den Faszien entsteht, die den Muskel umhüllen?

Langsames Dehnen und Ausrollen mit der Faszienrolle mindert den Muskelkater. Das Ausrollen wirkt hier wie eine Selbstmassage. Wichtig ist es den Druck auf die Rolle zu dosieren, es darf aber immer einen leichten wohltuenden Schmerz geben.

Auch diverse Einschränkungen im Bewegungsapparat, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Verspannungen sind in vielen Fällen keine Wirbel- oder Bandscheibenschäden, sondern haben ihren Ursprung in den Faszien. Sportverletzungen sind zum allergrößten Teil keine Muskelprobleme, sondern Faszienverletzungen.

Fazit:  Ein gezieltes Faszientraining kann die Leistung optimieren, verschafft uns mehr Beweglichkeit und Koordination im Alltag, bietet langfristig Schutz vor Verletzungen und Schmerz, verhindert eine verkürzte Muskulatur, besonders im Hochleistungsbereich und es lässt sich mühelos integrieren. Kurzum durch Faszientraining erhalten wir mehr straffere und jugendliche Körperhaltung und –form.  

Eine gesunde Ernährung bzw. ein gesunder Lebensstil gehören dazu, wenn man die Faszien fit halten oder wieder fit machen will.

Daher ist es wichtig immer genug zu trinken, wie stilles Wasser und ungesüßte Teesorten.

Die ausreichende Zufuhr an Eiweiß, sorgt dafür, dass die Fasern für unsere Faszien produziert werden.

Vitamin C sorgt für die optimale Kollagenversorgung für die Faszien. Zahnfleischbluten und schlechte Wundheilung sind Anzeichen für einen Mangel an Vitamin C. Gut geeignet sind hier Kohlsorten wie Rosenkohl, Grünkohl, Weißkohl oder Wirsing. Aber auch Spinat, Fenchel, Petersilie, Chili oder Paprika sind gute Vitamin C Spender.

Zink, Magnesium und Kalium sorgen für unseren Eiweiß-, Fett- und Zellstoffwechsel, stärkt unser Immunsystem und beeinflusst die Insulinproduktion. Außerdem sorgt Zink für ein strafferes Bindegewebe.

Weitere Faktoren wirken sich positiv auf unser Fasziengewebe aus:

Übergewicht sollte auf jeden Fall reduziert werden. Denn unser Halteapparat wie Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen und das fasziale Gewebe wird hier stark belastet.

Rauchen schadet nicht nur dem Bindegewebe sondern auch dem ganzen Körper. Beim Rauchen entstehen Unmengen an zellschädigenden freien Radikalen im Körper und der Sauerstoffgehalt des Blutes nimmt ab. Nikotin lässt die Blutgefäße zusammenziehen und es entsteht Stress. Die Faszien werden hier überaus schlecht versorgt. Daher besteht bei Rauchern ein höheres Risiko für Rückenschmerzen, Knorpelschäden, Arthrose und Bandscheibenvorfälle.

Ausreichend Schlaf fördert die Regeneration unseres Fasziengewebes. Unsere Bandscheiben können sich beim langen Liegen wieder mit Flüssigkeit vollsaugen. Daher ist es wichtig regelmäßige Bettzeiten und Pausen einzuhalten.

Unser persönliches Fazit:

Wenn alle Punkte beachtet werden und die Lebensweise danach ausgerichtet ist, werden es uns nicht nur unsere Faszien danken, sondern auch unser ganzer Körper.  Denn Gesundheit und Leichtigkeit bis ins hohe Alter ist ein wichtiges Gut.

Es sind bestimmt keine neuen Themen und wir möchten auch das Rad nicht neu erfinden. Uns ist es einfach wichtig, mehr Verständnis und Klarheit zu übermitteln. Alles was unser Konzept einfach ausmacht bzw. was es doch so lebenswert macht, mit der ganzen Individualität und Leichtigkeit.

Dafür stehen wir Coaches von „Erlebe dein neues ICH“!

Eure Micha