Schaukelkost – was ist das?

In der heutigen Zeit macht man sich viele Gedanken ums Essen. Was ist richtig, was ist falsch? Wieviel Obst und Gemüse sollte ich essen? Was ist der Unterschied zwischen BIO und Nicht-BIO?

Fleisch jeden Tag? Ja oder nein? Und wie war das doch gleich mit der Übersäuerung?
Darmsanierung … sollte ich vielleicht auch mal machen?
Oder gar fasten? Das soll ja wunderbar entschlacken …

100 Weisheiten von 100 Menschen
und meistens ganz schön viel Meinung für sehr wenig Ahnung
 

Wir haben in unserer Industrienation ein ständiges Überangebot von Allem, was das Herz begehrt. Man braucht einfach nur in den Supermarkt zu gehen, und kann sich – soweit es der Geldbeutel zulässt – kaufen, auf was immer man Appetit hat… nur, ist das auch das, was uns wirklich gut tut?

Für un­se­re Vor­fah­ren, die als Jäger und Samm­ler leb­ten, war dieses Überangebot na­tür­lich nicht der Fall. Bevor der Mensch sess­haft wurde und lern­te, Acker­bau und Vieh­zucht zu be­trei­ben, gab es immer wie­der Tage, an denen keine feste Nah­rung oder nur sehr wenig davon zur Ver­fü­gung stand.

Das klingt in un­se­ren heu­ti­gen ver­wöhn­ten Ohren ziem­lich dra­ma­tisch. Doch scha­de­ten diese un­frei­wil­li­gen Fas­ten­ta­ge kei­nes­wegs. Im Ge­gen­teil. Sie ent­las­te­ten den Or­ga­nis­mus und mach­ten ihn wi­der­stands­fä­hi­ger.

Die Zivilisationskrankheiten kommen ja nicht von ungefähr.

Über 60.000 Erkrankungen sind mittlerweile auf eine falsche, unzureichende oder unausgewogene Ernährung zurück zu führen.  

Heute möchte ich deshalb auf das Thema Schaukelkost eingehen… Was ist das?
Schaukelkost besagt einerseits:
ein Verhältnis von drei Tagen vegetarischer / veganer Ernährung, gefolgt von drei Tagen Ernährung mit Fisch oder Fleisch (wobei hier auf Schweinefleisch zu verzichten ist!)
und andererseits:
ein sogenanntes Calory-Cycling, also eine täglich abweichende Aufnahme der Kcal.

Beispiel:
an den drei Tagen der vegetarischen / veganen Ernährung nimmt man folgende kcal Mengen auf: Tag 1: 500 kcal -> Tag 2: 1200 kcal -> Tag 3: 500 kcal und an den anderen Tagen zwischen 1200 kcal und dem tatsächlichen Bedarf. Immer schwankend. Sodass unser Stoffwechsel ständig „in action“ bleiben muss.

Warum jetzt aber dieser Wechsel von vegetarisch zu nicht vegetarisch?
Ganz einfach: mit jeder Mahlzeit, die wir aufnehmen, provozieren wir kleine Mini-Entzündungen im Körper und unser Immunsystem wird aktiv. Auf tierische Eiweiße reagiert es empfindlicher, als auf pflanzliche Stoffe, auf Schweinefleisch reagieren wir besonders stark mit einer Immunreaktion.  Um also unser System nicht unnötig zu überlasten, empfiehlt es sich, hier regelmäßig vegetarische Tage einzulegen. Dies hat außerdem zum Vorteil, dass wir viele sekundäre Pflanzenstoffe aufnehmen (v.a. in grünem Gemüse enthalten), welche unsere Darmgesundheit fördern. Ein großes Thema hier sind die sog. Leaky Guts, auf welche ich aber in einem späteren Beitrag eingehen werde. Der Darm ist ein zentrales Organ im Körper. Wenn hier Abweichungen auftreten, zieht das eine Reihe von Folgesymptomen nach sich, die man oftmals damit gar nicht in Verbindung bringt.

Generell ist zu sagen, dass sich die positiven Auswirkungen der Schaukelkokst auf die Widerstandsfähigkeit und die Prävention von altersbedingten Krankheiten umso günstiger auswirken, je eher diese Ernährungsform als Gewohnheit in das eigene Leben integriert wird. Ebenso sind die günstigen Einflüsse auf unsere biochemischen Prozesse nicht zu unterschätzen.

Die Ernährung ist unser Treibstoff – gib deinem Körper das richtige Benzin und er wird zu Hochtouren auflaufen!

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