Lebensmittel die wir unbedingt auf nüchternen Magen essen sollten
und welche wir unbedingt weg lassen sollen

Es ist sehr wichtig,  uns immer ins Bewusstsein rufen, was wir essen, wie wir es zubereiten und wann wir es essen. Schon seit unserer Kindheit wurde uns beigebracht, dass wir so viel Obst und Gemüse zu unserer Ernährung hinzufügen sollten, wie wir können. Sie sind mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Antioxidantien verpackt, die vor Herzkrankheiten und Krebs schützen sollen.

In der Regel bzw. im Idealfall besteht unser Körper aus 80% Wasser. Woraus sollte dann hauptsächlich unsere Ernährung bestehen? Ca. 70% deiner Ernährung sollte aus wasserhaltiger Nahrung entstehen.

Wie nehme ich Obst am besten auf? Obst ist die vollkommenste Nahrung. Hierfür benötigt unserer Körper bei der Verdauung am wenigsten Energie. Es reinigt und nährt zugleich.

Ein großer Teil an Obst sollte IMMER auf leeren Magen gegessen werden. Warum? Obst wird mehr im Dünndarm als im Magen verdaut. Dort gibt es gleich Zucker ab. Wenn der Magen aber schon mit Proteinen oder Stärke gefüllt ist wird das Obst dort festgehalten und gärt. (Erkennbar an jedem Nachtisch was Obst enthält…) Frisch, Frisch, Frisch oder als Smoothie – kein Dosenobst oder Flaschenobst!

Egal wie gesund aber manche Lebensmittel sind, einige  können schrecklich für einen leeren Magen sein.

  1. Zitrusfrüchte

Lege die Orange weg, wenn du Probleme mit der Speiseröhre hast. Obwohl Zitrusfrüchte hoch an Vitamin C, Ballaststoffe, Antioxidantien, Kalium und Kalzium sind, können diese eine bereits entzündete Speiseröhre reizen. Wenn du Obst auf nüchternen Magen zu dir nimmst, greife nach Erdbeeren, Wassermelone, Heidelbeeren, Äpfel oder Himbeeren.

  1. Tomaten

Tomaten sind so voll an Vitaminen, Antioxidantien und löslichen Zutaten. Allerdings können diese, gegessen auf nüchternen Magen in Verbindung mit unserer Magensäure, zu einem Magenblock führen. Dies verursacht Druck auf den Magen, was zu Schmerzen führt und besonders gefährlich für Menschen ist, die bereits an Geschwüren oder saurem Reflux leiden.

  1. Blätterteig

Obwohl Croissants und Plunder ab und an köstlich sind – überlege beim nächsten Mal genau. Blätterteig ist voller Hefe, die das Magenfutter reizt und Blähungen verursachen kann. Willst du das?

  1. Kohlensäurehaltige Getränke 

Diese solltest du generell von deinem Plan streichen. Studien haben gezeigt, dass sie das Risiko von Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes und Leberschäden erhöhen. Softdrinks enthalten ungefähr 8 bis 10 Teelöffel Zucker, der auf nüchternen Magen das gleiche ist wie das Einspritzen von 6- 8-mal so viel Zucker im Blut, als es normal ist. Dadurch entsteht ein Insulin-Ansturm, der einen Adrenalinausstoß auslöst, gefolgt von einem Zuckerhoch. Ganz zu schweigen von den Entzugserscheinungen danach… Willst du dir das antun? Übrigens zählt hierzu auch fertiges Wasser  mit Zusatzstoffen an Geschmack aus dem Supermarkt.

Am optimalsten ist ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen.

  1. Kaffee und Tee

Jetzt bist du bestimmt geschockt! Obwohl es bestimmt verlockend oder einfach Gewohnheit für dich ist. Für deinen Magen ist es alles andere als entspannend. Kaffee auf leerem Bauch kann die Chlorwasserstoffsäure erhöhen bis zum Erbrechen oder Verstopfung führen. Erhöhte Säurewerte verlangsamen auch die Verdauung von Protein, die Blähungen, Entzündungen des Darms oder sogar des Dickdarmkrebs verursachen kann.

Tee wiederum reduziert die Magen- und Gallensäure.

Hier sind 6 Dinge, die du auf nüchternen Magen zu dir nehmen solltest:

  1. Haferflocken

Die Ballaststoffe helfen der Verdauung, regen den Stoffwechsel an und senken den Cholesterinspiegel

  1. Blaubeeren

Durch die hochwertigen Nährstoffe. Sie verbessern den Blutdruck und die Gehirntätigkeit.

  1. Wassermelone

Verbessert die Herz- und Augengesundheit. Dafür ist Lycopin, eine natürliche Chemikalie, verantwortlich. Dies gibt Früchten und Gemüse ihre rote Färbung.

  1. Nüsse

Sie haben einen hohen Proteingehalt und gesunde Fette. Sie gleichen den pH-Wert im Magen und der Magensäure aus und reduzieren Geschwüre.

  1. Papaya

Beladen mit Vitamin E, C und Ballaststoffen. Das Enzym Papain hilft dabei der Verdauung und mindert das Risiko an Dickdarmkrebs.

  1. Buchweizen

Ist ebenfalls reich an Proteinen und Eisen. Zudem regt es die Verdauung an und ist ein Ur-Weizen.

Wenn du diese Punkte alle beachtest hast du viel Gutes für deinen Stoffwechsel und dein Verdauungssystem getan. Mit ein paar kleinen Umstellungen bewirkst  du viel Positives für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.