Wenn es draußen wieder wärmer wird, wollen sich die meisten Frauen in kurzen Röcken, Hotpants oder im Bikini zeigen. Jedoch  trauen sich viele nicht, weil sie unter Cellulite – auch Orangenhaut genannt – leiden. 85 % aller Frauen haben dieses Schönheitsproblem.

Bei Cellulite handelt es sich um eine Veränderung des Fettgewebes im Oberschenkel- und Gesäßbereich, die sich in Form von Dellen und Grübchen äußert.

Warum leiden nur Frauen daran?

Das Hormon Östrogen fördert die Fetteinlagerungen in diesen Körperregionen. Bei Frauen befinden sich viele und große Fettzellen im Unterhautgewebe. Kollagenfasern sind sehr dehnbar. Der Grund für diese Hauteigenschaften ist einfach: Im Falle einer Schwangerschaft sind eine gute Dehnbarkeit der Haut sowie das Vorhandensein von Nahrungsreserven in den Fettzellen für das Baby unabdingbar. Jedoch kann ein (sehr) schwaches Bindegewebe dazu führen, dass sich die unschöne Orangenhaut bildet.

Männer hingegen sind nicht von Cellulite betroffen, weil deren Fettzellen kleiner sind.

Wie wird man die Orangenhaut los?

Zunächst die schlechte Nachricht: Sehr häufig ist die Orangenhaut genetisch bedingt. Leidet deine Mutter unter einem schwachen Bindegewebe und Cellulite, kannst du davon ausgehen, ebenso davon betroffen zu sein.

Doch ob und wie stark die Cellulite im Einzelfall ausgeprägt ist, kann Frau in hohem Maße beeinflussen. Es gibt nämlich einige Risikofaktoren, welche die Orangenhaut fördern. Die folgenden Dinge kannst du tun, um dein Bindegewebe zu stärken und somit Cellulite vorzubeugen bzw. zu verbessern.

1. Verzicht auf zuckerhaltige Getränke 

Wer viel Limonade und Cola trinkt, fördert nicht nur eine vorzeitige Faltenbildung der Haut, sondern auch Cellulite. Das ist das Ergebnis einer Studie der Harvard University (wir haben uns bereits in einem früheren Beitrag darauf berufen). Der Grund dafür ist, dass Zucker das Elastin und Kollagen der Haut schädigt. Du kannst also mit einer gezielten zuckerarmen Ernährung dafür sorgen, dass dein Bindegewebe wieder straffer wird. Trinke stattdessen mindestens 2 Liter Wasser täglich, um deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.

2. Ernährungsumstellung

Nicht nur deine Getränkeauswahl solltest du überdenken, wenn du deiner Cellulite den Kampf ansagen möchtest. Eine gesunde Ernährung ist mindestens genauso wichtig. Vermeide nach Möglichkeit Fast Food und Fertigprodukte sowie gesättigte Fettsäuren. Ersetze Weizenprodukte sowie Süßigkeiten durch vollwertige Kohlenhydrate, wie sie in Urweizen, Reis und Kartoffeln enthalten sind.

3. Verzicht auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten

All diese Genussmittel schwächen das Bindegewebe, weswegen das Risiko für die Bildung von Orangenhaut steigt.

4. Sport 

Wer sich regelmäßig sportlich betätigt und seine Muskeln trainiert, strafft sein Bindegewebe. Ebenso eignet sich Yoga hervorragend zur Vorbeugung und Bekämpfung von Cellulite, da der Lymphfluss aktiviert wird.

5. Abnehmen 

Bei Übergewicht sind die Fettzellen vergrößert, sodass die Dellen sich leichter bilden und deutlicher sichtbar werden. Daher solltest du abnehmen, wenn du zu viele Kilos auf den Rippen hast.

6. Wechselduschen

Durch abwechselndes Heiß-Kalt-Duschen wird die Durchblutung der Haut angeregt und das Bindegewebe gestrafft. Schließe die Wechseldusche immer mit einem kalten Wasserstrahl ab.

7. Vermeidung von Sonnenbaden

UV-Strahlen sind nicht nur extrem schädlich für die Hautgesundheit, sondern können auch die Cellulite verstärken. Sie schädigen die Fasern des Bindegewebes, wodurch dieses viel schneller an Festigkeit verliert. Wenn du nicht auf das Sonnenbaden verzichten möchtest, achte darauf, eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (über 30) zu verwenden.

Speed Bodystyling ist eine Weltneuheit aus Österreich, welche speziell gegen dieses unschöne Phänomen vorgehen kann. Bei regelmäßiger Anwendung verringert es die Cellulite sichtbar in kürzester Zeit. Siehe dazu auch unseren Beitrag zu Speed Bodystyling.